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Bericht vom NOKO-Bewerb in Bischofshofen vom 02.09.2007 (Peggy Wulf)



Gleich im Anschluss an den Bewerb in Berchtesgaden
machten wir uns auf den Weg nach Bischofshofen, was ja
nur ca. 1 Stunde mit dem Auto voneinander entfernt
liegt. Denselben Plan hatten wohl auch die Athleten,
denn als wir uns in einem netten Lokal niederliessen
begegnete uns zu etwas späterer Stunde noch das
Austria Team.
Am nächsten Morgen dann, hiess es wieder einmal Sachen
zusammenpacken und ab damit ins Auto. An der Schanze
angekommen waren ausser uns nur noch ein paar Schafe
da. Das änderte sich zum Wettkampf hin aber noch
beträchtlich. Vor allem die Österreicher Alfred Rainer
und Marco Pichlmayer hatten ihren Fanclub an der
Schanze, die bei deren Sprüngen auch ordentlich Lärm
machten! Im Anschluss an das morgendliche Training war
erstmal Zeit für uns, genauso wie für die Teams, zum
ausgiebigen Mittagessen. Da wir ewig aufs Essen und
die Rechnung warten mussten, verging dann auch die
lange Wartezeit bis zum Wettkampf recht schnell.
Nach 2 Wertungsdurchgängen führte Willi Denifl, vor
einem wieder einmal stark springenden Janne Ryynaenen
und Bernhard Gruber. Die beiden dominierenden Athleten
des Sommers David Kreiner und Jason Lamy Chappuis
starteten mit 22 bzw. 24 Sekunden Rückstand auf den
Führenden von den Plätzen 4 und 5 ins Rennen. Ein
Rennen, das wir leider nicht verfolgen konnten, da der
Lauf für uns zu spät beginnen sollte und wir noch eine
4 stündige Heimfahrt vor uns hatten. Man hat ja auch
nicht ohne Ende Urlaub...
Per SMS erfuhr ich dann das Jason Lamy Chappuis das
Rennen gewonnen hatte, was mich wirklich überraschte
da er den Tag über recht müde wirkte. Später habe ich
gelesen, dass David Kreiner ihm den Sieg geschenkt haben
soll, was ich leider nicht beurteilen kann. Auf jeden
Fall mache ich sowas nicht wieder. Entweder ich kann
mir den gesamten Wettkampf anschauen oder ich bleibe
gleich zu Hause. Denn es ist schon blöd im Auto zu
sitzen, während die Jungs noch um den Sieg kämpfen.
Das Fazit meiner Noko Sommer Tour: Ich werde im Winter
auf jeden Fall mehr Noko Wettkämpfe besuchen und
darauf freue ich mich jetzt schon!!!!
Nachsatz von Daniela Richter:
Der Eintritt hat übrigens nur lumpige EUR 2,00 gekostet. Man konnte direkt neben der Schanze parken. Wo hat man denn sowas? Wohl nur in Bischofshofen? Ich fand es sooo toll. Die Leute vom Skiclub waren unglaublich nett. Es war nichts abgesperrt.
Die Anfangszeiten der NOKO-Bewerbe sind allerdings ein wenig ungünstig gewesen. Direkt nach dem Springen musste man sich sputen, um aus dem Ort zu kommen. Denn 15 Minuten später (genauer gesagt um 18.05 Uhr) wollte man den Ort dicht machen. Aber wir kamen zum Glück gerade noch rechtzeitig heraus. Klar wäre der Lauf garantiert toll gewesen, aber bei einer Heimreise von über 4 Stunden und der Tatsache, dass ich die einzigste Fahrbegabte war, fuhren wir schon eher. Lieber mal auf etwas verzichten, als einen Unfall aufgrund akuter Übermüdung bauen, was es mit Sicherheit die Sache gar nicht wert sein kann.
Weitere Fotos gibt es hier:
September 2007: Bischofshofen/AUT 02.09.2007 (NOKO)
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